Serielle Sanierung

Energetische Modernisierung von Bestandsgebäuden durch industriell vorgefertigte Fassadenelemente aus Holz

Sanieren neu gedacht: industriell statt individuell

Der Gebäudesektor muss bis 2045 klimaneutral werden und der größte Hebel liegt im Bestand. Dieses Ziel stellt die Bauwirtschaft jedoch vor große Herausforderungen. Die Lösung heißt: Serielle Sanierung.

Die serielle Sanierung revolutioniert die energetische Modernisierung durch Digitalisierung, Vorfertigung und standardisierte Abläufe. Besonders geeignet ist die serielle Sanierung für Gebäudetypologien mit hohem Wiederholungsgrad wie Mehrfamilienhäuser, mehrgeschossiger Wohnungsbau und Quartiere. Hier entstehen echte Skaleneffekte zwischen Planung, Fertigung und Montage.

Serielle Sanierung heißt: weg vom Einzelprojekt hin zum System.

Vorgehen bei der seriellen Sanierung

Mit Hilfe digitaler Planung, industrieller Vorfertigung und standardisierter Prozesse lassen sich Bestandsgebäude trotz Fachkräftemangel schnell, einfach und bezahlbar auf den klimaneutralen Stand bringen.

Digitale Bestandsaufnahme

Das Gebäude wird mittels 3D-Laserscan millimetergenau erfasst. Es entsteht ein digitaler Zwilling, der als Grundlage für die Planung und Fertigung der Elemente dient.

Industrielle Vorfertigung

Die Fassadenelemente entstehen im Werk in Holztafelbauweise inklusive Dämmung, Fenstern und Fassadenbekleidung: witterungsunabhängig gefertigt und qualitätsgesichert produziert.

Standardisierte Prozesse

Die gesamte Wertschöpfungskette von Planung über Fertigung bis Montage ist digitalisiert und standardisiert, was Fehler minimiert, Abläufe beschleunigt und die Kostensicherheit erhöht.

Schnelle Montage am Bestand

Die raumhohen Fassaden werden just-in-time zur Baustelle transportiert und dort per Kran vor die bestehende Gebäudehülle gesetzt. Der Eingriff in die Bausubstanz bleibt minimal, die bestehende Tragstruktur bleibt erhalten. Die Bauzeit vor Ort reduziert sich drastisch, so dass Sanierungen im bewohnten Zustand möglich sind.

Holzfassaden als neue Gebäudehülle

Die in Holztafelbauweise gefertigten Elemente kombinieren Dämmung, Fenster und Fassadenbekleidung. Sie werden raumhoch und werkseitig industriell vorgefertigt und als neue Gebäudehülle vor die bestehende Struktur montiert: präzise, effizient und rückbaubar. Holz als Systemträger sorgt dabei für geringes Gewicht und eine exzellente CO₂-Bilanz.

Realisiert in Heidenheim: Serielle Sanierung mit Holzfassaden

Warum serielle Fassadensanierung?

Wir fokussieren uns bewusst auf die Gebäudehülle. Denn hier liegt der größte energetische Effekt bei gleichzeitig maximaler Skalierbarkeit. Keine fragmentierte Einzelmaßnahme, sondern ein industriell entwickeltes Fassadensystem für die Transformation des Bestands.

  • Hohe Planungs- und Kostensicherheit
  • Verkürzte Projektlaufzeiten
  • Hohe Ausführungsqualität durch industrielle Fertigung
  • Erfüllung hoher energetischer Standards
  • Nachhaltigkeit durch verwendete Materialien sowie CO2 -Reduktion über Gebäudehülle
  • Geringe Lärm- und Schmutzbelastung durch kurze Montagezeit

Die reine Montagezeit durch konventionelles Dämmen würde rund zehn Mal länger dauern als die von NOKERA ausgeführte Montage mit der seriellen Sanierung.

Haben Sie Interesse an serieller Sanierung von Bestandsgebäuden?

Bitte hinterlassen Sie Ihre Kontaktdaten und Rahmendaten zu Ihren Bestandsgebäuden und wir werden uns bei Ihnen melden.

Projektanfrage

Die häufigsten Fragen zu serieller Sanierung

Als Pionier im seriellen Holzbau bietet NOKERA auch Lösungen für die Sanierung von Bestandsgebäuden mit Aufwertung der thermischen Außenhülle, um Bestandsgebäude schnell, hochwertig und klimaneutral zu modernisieren.

Die serielle Fassadensanierung ist ein beschleunigtes Verfahren, bei welchem raumhohe, vorgefertigte Fassadenelemente mit Dämmung, Fenster und Fassadenbekleidung passgenau produziert und montiert werden.

Für die serielle Sanierung mit vorgefertigten Fassadenelementen eignen sich vor allem Gebäude mit einfacher Kubatur und regelmäßiger Struktur. Durch die industrielle Vorfertigung ist die Wirtschaftlichkeit am höchsten bei Gebäudetypen mit einem hohem Wiederholungsfaktor. Besonders geeignet sind Zeilenbauten der 1950er bis 1970er Jahre wie Mehrfamilienhäuser bzw. mehrgeschossiger Wohnungsbau sowie Schulen, Kindertagesstätten und Verwaltungsgebäude.

Als Generalübernehmer begleitet NOKERA alle Projektphasen von der Analyse, über Planung und Produktion bis zur Montage alles aus einer Hand. In der Green Factory, der weltweit größten Fabrik für seriellen Holzbau, hat NOKERA ausreichend Produktionskapazität für die industrielle Fertigung der Fassadenelemente, um Bestandsgebäude im großen Maßstab energetisch modernisieren zu können.

Der Ablauf einer Fassadensanierung besteht aus:

  1. Digitale Bestandsaufnahme mittels 3D-Laserscan
  2. Industrielle Vorfertigung der Fassadenelemente
  3. Just-in-Time-Lieferung der Elemente
  4. Montage am Bestandsgebäude in sehr kurzer Bauzeit vor Ort

Mit der seriellen Fassadensanierung lassen sich Gebäudehüllen wirtschaftlich und präzise energetisch modernisieren. Durch die Fertigung in nachhaltiger Holztafelbauweise sind Langlebigkeit und Rückbaubarkeit gewährleistet.

Durch die industrielle Vorfertigung im Werk werden Bauzeiten massiv verkürzt und die Qualität gesteigert. Durch die kurze Montagezeit wird die Lärm- und Schmutzbelastung für die Mieter während der Sanierung enorm reduziert.

Für die Mieter bedeutet das: ein spürbar geringerer Energieverbrauch, reduzierte CO₂-Emissionen und verlässlich kalkulierbare Heizkosten. Eine Dämmung, die im Sommer vor Hitze schützt und im Winter die Wärme speichert, steigert den Wohnkomfort ganzjährig.